Gebruachter Tag für die Sentinels

Es sollte einfach nicht sein an diesem Sonntag. Verletzungssorgen, verspätete Anreise, Gewitter-Unterbrechung und eine herbe Niederlage. Das war das Ergebnis des Sonntags-Ausflug der Bad Homburg Sentinels bei den Fursty Razorbacks, wo man sich am Ende mit 6:27 geschlagen geben musste und wodurch man auf den vierten Platz in der GFL 2 Süd Tabelle rutscht. Gleichzeitig konnten sich die Straubing Spiders mit einem Sieg über die Kirchdorf Wildcats die Meisterschaft sichern. 

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90 Minuten vor Kickoff war man dann endlich da. Die Anreise genauso holprig wie der Spielverlauf und die Vorbereitung. „Wir mussten auf rund 20 Spieler verzichten, trotzdem hatten wir uns der mit der Mannschaft deutlich mehr vorgenommen und es war auch deutlich mehr drin. Vor allem die erste Halbzeit war wirklich nicht schlecht. Nach der Pause sind wir aber dann leider eingebrochen. Die Razorbacks haben verdient gewonnen.“, gab ein konstatierter Offensive Coordinator Maximilian Schwarz zu Protokoll. Zu allem Überfluss kamen noch Verletzungen von Cem Aksu und Daniel Hirschel dazu, die die Situation nicht einfacher machten. Aber der Reihe nach:
 
Die Defense hielt in der eigenen Hälfte stand und forcierte zu Beginn einen Turnover on Downs. Die Offense bewegte den Ball unter den Leitung von Leon Reitz sehr gut nach vorne. An der gegnerischen 30 Yard Linie lockte man die Defense ins Offside, doch es lag keine Flagge auf dem Feld. Der lange Ball war incomplete und der Ballbesitz bei den Razorbacks. Danach ein ähnliches Bild. Die Razorbacks mit einem guten Punt an die 13 Yard Linie von den Sentinels und von dort konnten die Kurstädter erneut First Down nach First Down erzielen. Doch eigene Fehler machten den guten Ansätzen einen Strich durch die Rechnung. Ein Fumble beim 2. Versuch und 25 Yards zu gehen brachte den Razorbacks den Ball in guter Ausgangsposition zurück und dieses Mal nutzte man die Vorlage. Ein Pass auf Jonas Betzold sorgte mit Extrapunkt für die 7:0-Führung für den Gastgeber. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Zwei gute Läufe von Darius Dawsey, ein langer Pass auf Rashad Greene und der Quarterback Sneak von Leon Reitz sorgten für die ersten Punkte der Sentinels. Der Extrapunkt wurde geblockt – ein grundlegendes Problem in dieser Saison. Ein weiteres Problem war das Wetter. Das aufziehende Gewitter sorgte für eine Spielunterbrechung von rund 45 Minuten und es sollte die Sentinels komplett aus dem Rhythmus werfen. Der anschließende Kickoff wurde von Malik Brown zurück getragen zur erneuten Führung der Razorbacks. Der Extrapunkt war ebenfalls erfolgreich. Bad Homburg dann kurz vor der Pause nochmal auf dem Vormarsch, doch beim vierten Versuch holt man kein First Down und so bekam Fursty nochmal die Chance auf Punkte. Am Ende wurde das Field Goal aber geblockt und es ging mit 14:6 in verkürzte Halbzeitpause.
 
Im ersten Drive mussten sich die Wächter aber per Punt vom Ballbesitz treffen. Returner Malik Brown konnte den Ball trotz Fair Catch nicht festhalten und Rashad Greene eroberte das Leder-Ei. Die Schiedsrichter-Crew entschied auf eine Fair Catch Interference. Eine Entscheidung die bei den Sentinels auf wenig Verständnis stoß. Den Razorbacks war das egal. Sie nutzten die Chance und erhöhten per Lauf von Anthony Walker auf 20:6. Auch hier missglückte der Zusatzkick. Danach war es Jasper Small auf der Spielmacher Position. Der fand Rashad Greene für rund 50 Yards, danach scheiterte man aber in vier Versuchen an der gegnerischen Verteidigung und man trennte sich vom Ballbesitzrecht. Ausgerechnet dann zeigten die Gastgeber ihren besten Drive des Spiels und marschierten 80 Yards das Feld hinunter und sorgten mit dem nächsten Touchdown durch Quarterback Philipp Kettel für die Entscheidung in dieser Partie. Die Sentinels blieben bemüht. Ein Catch von Darius Dawsey beim vierten Versuch wurde aber incomplete gewertet und die letzte Chance auf ein Comeback war dahin. Eine mögliche Interception von Rashad Greene wurde ebenfalls als incomplete Pass gewertet, so dass in der verbleibenden Spielzeit nichts mehr passierte.
 
Für die Sentinels geht es nächste Woche im letzten Heimspiel der Saison gegen die Wiesbaden Phantoms. Der Eintritt zur Partie ist frei, es muss sich trotzdem ein Ticket „gekauft“ werden. Der Spieltag steht unter dem Motto „Viva Espana“ und hält einige Überraschungen bereit für die Besucher. Unter anderen kann sich jeder beim Bullriding beweisen. 

Presse-Anfrage

Ansprechpartner: Rainer Topf
E-Mail: presse@afc-sentinels.com
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