„Ich würde es gerne wiederholen“ – Sentinels-Spieler Luc Happel war in den USA

Luc Happel war mit European-Elite in den USA und sammelte dort jede Menge neue Eindrücke. Im Interview spricht der U16-Spieler der Bad Homburg Sentinels über das Abenteuer USA und gibt einen Einblick in das was er dort erlebt hat.

Wo warst du in den USA und wie lange ?

Ich bin bei einer Gastfamilie in Portal untergekommen. Das liegt im Bundesstaat Georgia. Dort lebte ich insgesamt für viereinhalb Monate.

Wie war es für dich eine neue Kultur kennenzulernen?

Die Menschen in Amerika sind sehr höflich. Es war eine spannende Erfahrung, da es wirklich etwas besonders ist, einmal auf eine Highschool in den USA zu gehen. Jedoch war es am Anfang gewöhnungsbedürftig, da alles recht weit von einander entfernt ist und es deutlich weniger öffentliche Verkehrsmittel gibt als bei uns. Dafür darf man schon mit 16 Jahren Auto fahren und da viele meiner Freunde dort schon 16 Jahre alt waren, holten sie mich einfach von zuhause ab.

Wie war deine Zeit als Footballspieler?

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht in Amerika zu spielen, da es nochmal ein komplett anderes Erlebnis war. Das Spiel war deutlich schneller und härter als in Deutschland. Da sich ein anderer Spieler eine Verletzung zugezogen hatte, durfte ich sogar nach kurzer Zeit starten. Beim Training gab es, außer dem Tempo und dass wir deutlich mehr gelaufen sind, keinen großen Unterschied zu dem was ich in Bad Homburg kennengelernt habe. Jeden Tag nach der Schule ging es auf das Football-Feld. Da am Freitag-Abend die Spiele unter Flutlicht waren, trainierten wir am Donnerstag ohne Pads. Freitags blieben wir nach dem Unterricht in der Schule und hatten als Team Mittagessen zusammen. Danach ging es in die Umkleide oder ins Fitnessstudio wo wir uns nochmal Spiele der Gegner angeschaut haben. Um 19 Uhr war dann immer Kickoff im Stadion. Die Atmosphäre während der Spiele war, dank der Cheerleader, der Band und der Zuschauer einfach unglaublich. Das war eine unbeschreibliche Erfahrung für mich als Football-Spieler.

Würdest du es nochmal machen?

Auf jeden Fall. Es ist eine einzigartige Erfahrung, die jeder, der die Möglichkeit hat, machen sollte. Ich hatte eine super Zeit und würde es gerne wiederholen.

Wie war die Zusammenarbeit mit European-Elite?

Genau so wie erwartet. Es dauerte ein bisschen bis eine Familie gefunden wurde, doch dann ging alles sehr schnell. Es gab zwei Ansprechpartner vor Ort, die immer zur Stelle waren, wenn ich etwas gebraucht habe. Das Auslandsjahr war deutlich günstiger als bei anderen Organisationen, aber man hat das gleiche Erlebnis bekommen. Ich kann jedem nur empfehlen mit European-Elite ein Austauschjahr zu arrangieren.

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